Chaos, Gin & Abenteuer auf Xcalak Cay

Eine exklusive Insel, eine chaotische Anreise und ein fliegender Ginator


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Zwischen Sturm, Sand und Gin: Tippi von Wolkenstein & Tony S. Land auf Xcalak Cay

Es hätte eine entspannte Auszeit werden können – doch wer Tippi von Wolkenstein und Tony S. Land kennt, weiß, dass kein Abenteuer ohne Chaos verläuft. Diesmal führte sie ihr Weg nach Xcalak Cay, eine kleine, abgelegene Insel vor der mexikanischen Küste.

Mit wilden Stürmen, einer unfreiwilligen Übernachtung auf einem Fischkutter, spärlicher Unterkunft und einer legendären Gin-Rettungsaktion wurde die Reise alles andere als gewöhnlich.


Eine chaotische Anreise – Die Hölle auf hoher See

Alles begann mit einer wackeligen Bootsfahrt, die sich als wahre Mutprobe entpuppte.

Tippi und Tony hatten beschlossen, auf dem schnellsten Weg nach Xcalak Cay zu gelangen – was bedeutete, ein Privatboot von einem gewissen Capitán Raúl zu chartern. Die versprochene „komfortable Überfahrt“ stellte sich allerdings als ein altes, rostiges Fischerboot heraus, das eher aussah, als würde es jeden Moment sinken.

Kaum waren sie losgefahren, zog ein Sturm auf.

  • Das Boot schwankte so stark, dass Tony sich krampfhaft an einem Eimer festhielt – nicht aus Angst, sondern aus reinem Überlebensinstinkt.
  • Tippi klammerte sich mit einer Hand an den Mast, während sie mit der anderen versuchte, ihre Sonnenbrille auf der Nase zu behalten.
  • Die einzige trockene Stelle an Bord war eine Holzkiste mit vergammelten Fischen.

Nach sechs endlosen Stunden erreichten sie endlich Xcalak Cay – klatschnass, durchgefroren und mit einem neuen Verständnis für die Unberechenbarkeit des Meeres.


Xcalak Cay – Eine Insel mit Charme und Mücken

Xcalak Cay liegt abseits der typischen Touristenrouten. Während nahegelegene Inseln wie Ambergris Caye oder Caye Caulker gut besucht sind, bleibt Xcalak Cay ein verborgenes Paradies – für diejenigen, die es dorthin schaffen.

Die Insel besteht aus dichten Mangrovenwäldern, weißen Sandstränden und einigen verstreuten Hütten. Es gibt keine großen Hotels, keinen Supermarkt – und erst recht keinen Luxuskonsum.

Was es jedoch gibt:

Kristallklares Wasser und ein spektakuläres Korallenriff für Taucher und Schnorchler.
Unberührte Natur mit wilden Leguanen, bunten Vögeln und schattigen Kokospalmen.
Ein kleines Dorf mit etwa 400 Einwohnern, die die Dinge mit typisch karibischer Gelassenheit angehen.

Doch für zwei Reisende mit einer Vorliebe für exzellenten Gin-Tonic und stilvollen Komfort war das alles eher eine Herausforderung als ein Traumurlaub.


Unterkunft mit Abenteuerbonus – Oder: Wo ist der Zimmerservice?

Die einzige Unterkunft auf der Insel war das "Casa Perdida", ein winziges Strandresort mit genau drei Zimmern.

  • Kein fließendes Wasser am Abend.
  • Ein Ventilator, der nur manchmal funktionierte.
  • Ein Bett, das verdächtig nach einer umgebauten Fischerbank aussah.

Tippi betrachtete das Zimmer mit gehobener Augenbraue. „Also ehrlich, Tony, ich bin ja für alles offen, aber das hier sieht aus, als hätte Hemingway hier mal einen schlechten Tag gehabt.“

Tony zuckte mit den Schultern. „Immerhin hat es eine Bar.“

Doch genau hier lag das nächste Problem.


Die verzweifelte Suche nach Gin-Tonic und Zigarrillos

Was wäre ein Abend auf einer tropischen Insel ohne einen gepflegten Gin-Tonic? Leider stellte sich heraus, dass die Bar des Resorts exakt zwei Getränkeoptionen hatte:

  1. Lauwarmes mexikanisches Bier
  2. Eine halb volle Flasche Tequila, die bereits Staub ansetzte

Gin? Fehlanzeige.

Tony sah sich um. „Es gibt doch sicher einen Schwarzmarkt für sowas.“

Die Suche begann.

  • Ein alter Fischer behauptete, er hätte mal Gin gesehen – vor zehn Jahren.
  • Eine Familie im Dorf bot ihnen selbstgebrannten Rum an, der nach verbrannten Mangos schmeckte.
  • Der örtliche Händler hatte immerhin Zigarrillos – aber nur von zweifelhafter Herkunft.

Die Lage war kritisch. Kein Gin, kein ordentlicher Drink – und Tony in höchster Not.

Doch dann hatte Tony eine brillante Idee:


Tony lässt den Ginator 7GDry per Luftpost einfliegen

In einem letzten verzweifelten Versuch zückte Tony sein Satellitentelefon und rief seinen Kontakt in Mexiko-Stadt an:

„Bringt mir den Ginator. Schnell.“

Ein paar Stunden später hörten sie das Dröhnen eines Kleinflugzeugs über der Insel.

  • Die Dorfbewohner starrten erstaunt in den Himmel.
  • Kinder rannten zum Strand, um die Landung zu beobachten.
  • Und dann – mitten im Sand – landete eine große Holzkiste mit dem Stempel: "Ginator 7GDry – Handle with care".

„Das ist mal Expresslieferung!“ rief Tippi begeistert.


Der Ginator 7GDry – Technologischer Wahnsinn auf einer einsamen Insel

Tony öffnete die Kiste und enthüllte die revolutionäre mobile Destillationsmaschine, die innerhalb von Minuten Gin aus frischen Botanicals erzeugen konnte.

Was dann geschah, war eine Mischung aus Wissenschaft, Wahnsinn und totalem Chaos:

Die Maschine katapultierte Wacholderbeeren quer durch die Bar – eine landete direkt in Don Pedros Zigarrillo.
Eine unerwartete Druckwelle schoss eine Welle aus Gin-Sirup über den Tresen, sodass das gesamte Personal plötzlich klebte.
Tippi bekam eine volle Ladung Zitrusschalen ins Gesicht – was ihr immerhin eine spontane Aromatherapie verschaffte.

Und dann, nach einem dramatischen Finale, floss endlich perfekter, eiskalter Gin aus der Maschine.

Tony hob sein Glas. „Ich erkläre diese Insel offiziell gerettet.“


Besondere Erlebnisse – Tauchen, Leguane & das mysteriöse Wrack

Nachdem die Gin-Versorgung gesichert war, konnte die echte Erkundung beginnen.

Tauchen am Banco Chinchorro: Ein atemberaubendes Riff, das sich als eines der besten Tauchgebiete Mexikos entpuppte. Hier sichteten sie nicht nur riesige Schildkröten, sondern auch ein altes spanisches Schiffswrack aus dem 17. Jahrhundert.

Nächtliche Leguan-Begegnung: In der Dunkelheit stieß Tony beinahe auf einen riesigen Leguan, der mitten auf dem Weg saß – und sich weigerte, Platz zu machen.

Das Dorf-Fest: Nach ihrer Gin-Rettungsaktion wurden sie vom gesamten Dorf gefeiert. Es gab ein Festmahl mit fangfrischem Fisch, Livemusik – und natürlich Gin-Tonic für alle.


Fazit – Xcalak Cay, wir kommen wieder!

Was als absoluter Albtraum begann, endete als unvergessliches Abenteuer.

Chaos auf hoher See – check.
Spärliche Unterkunft – check.
Das beste improvisierte Gin-Tasting der Karibik – check.

„Wenn ihr wiederkommt, bringt mehr von dieser verrückten Maschine mit!“ rief Don Pedro.

Tippi grinste. „Nur wenn ihr uns diesmal eine gescheite Bar verspricht.“

Ende.

 

🚀 Visionäre Erlebnisse & Pure Eleganz & Liebe & Abenteuer 🌍✨
Mit Tippi von Wolkenstein, Doris van Wolfen, Tippi von Wolkenstein, Neppo E. Muk & Tony S. Land

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